Weiße Sternchen
blühen am Busch –
sie kümmern sich nicht
um das Tagesgeschehen

(ein Beitrag von Dagmar F.)

Unter dem Schutz
der alten Haut
juckt und pocht es
Wirf sie ab
damit die neue Haut
atmen kann 

(ein Beitrag von Dagmar F.)

Stilles Leuchten
in deinen Augen –
was leuchtet, wer sieht?
(ein Beitrag von Dagmar F.)

Lehrmeister Kind

(ein Beitrag von Harald K.,

wie wir im Umgang mit Kindern spirituell wachsen können)


„Zu welchem Ufer willst du gelangen, mein Herz,
es gibt keinen Weg und niemand, der dir vorangeht.
Bedenke es wohl, mein Herz,
gehe nicht anders wohin“
(Kabir)
(ein Beitrag von Dagmar F.)

Zen-Meister Kind

(ein Beitrag von Harald K.,

wie Kinder uns ein Vorbild im Erwachen sein können)

Die Rückkehr des Ochsen

über die Ochsenbilder

(ein Beitrag von Dagmar F.)

Sei Du, wie Du Du sein kannst
sei Du, wie Du Du bist
Schau das Innere der Dinge
Entstehen und Vergehen
nimm Dein Jetzt
von Herz zu Herz
gestalte die Welt
(ein Beitrag von Dagmar F.)

Sesshin-Rezepte

(ein Beitrag von Harald K.)

„Wenn der Mensch einmal beginnt, Meditationen zu machen, so vollzieht er damit die einzige wirklich völlig freie Handlung in diesem menschlichen Leben“
„Der Verkehr des Menschen mit der geistigen Welt ist im Grunde etwas ganz Allgemein-Menschliches. Aber die Fähigkeit, mit rasch wirkender Bewusstseinskraft diesen Verkehr erkennend zu verfolgen, muss mühsam erworben werden“
– Rudolf Steiner –
(ein Beitrag von Harald K.)


Weg und Ziel

Sich in Gleichmut, Achtsamkeit und Mitgefühl zu üben sind alles Wege zum Einen.
Gleichmütig, achtsam und mitfühlend sein sind alles Ausdrucksarten des Einen im zu ihm erwachten Menschen.
Der Übungsweg ähnelt also dem Ziel und nähert sich ihm an, bis sie ineinander fallen.

(ein Beitrag von Harald K.)

Mind 2.0

(ein Beitrag von Harald K.,

über eine relativistische, wechselseitige

Lebensanschauung)


In jedem Augenblick
den du bewusst lebst
erkennt sich das Leben in dir
(ein Beitrag von Dagmar F.)

Was ist der Weg?
nicht nachlassen
ohne Vorbehalte da sein
in jedem Augenblick verbunden sein
(ein Beitrag von Dagmar F.)

aus „Einsteins Traum“

(Beitrag von Harald K.,

über Parallelen zwischen

theoretischer Physik und Spiritualität)


Als ich mich selbst zu lieben begann…

von Charlie Chaplin

(ein Beitrag von Harald K.)

Der weiche Blick

(ein Beitrag von Harald K.)

„leere“ Wahrnehmung

(ein Beitag von Harald K.,

über eine veränderte Wahrnehmung durch Meditation)

Kernaussagen aus Dogens Shobogenzo

- Der Maßstab der Praxis ist der Samadhi
- Für jeden ist es die gleiche Praxis und Erfahrung
- Der Wille zur Wahrheit ist maßgeblich
- Das Erwachen verändert den Menschen nicht

(ein Beitrag von Harald K.)

Die Zeit drängt

(ein Beitrag von Harald K.,

über die bewusste Wahl zwischen

Angst und Hingabe)


gegenwärtiges Sein

Dieser gegenwärtige Augenblick ist verdichtete Zeit. In ihm sind Vergangenheit und Zukünftiges enthalten.
DIeser gegenwärtige Augenblick ist zeitlos, beständig im Wandel, durch und durch lebendig.
Wenn du gegenwärtig bist, bist du in der Ganzheit deiner Person da.
In der Ganzheit deines Gewordenseins und noch Werdens, in der Ganzheit deines Soseins. All deine vergangenen biographischen Stationen wie auch die zukünftigen Stationen sind in diesem gegenwärtigen Augenblick als eine Gestalt verdichtet. Das Kind in dir ebenso wie die Jugendliche, die junge Frau, die erwachsene Frau, die ältere Frau, deine Geburt ebenso wie dein Sterben. All dies erfasst dein Bewusstsein intuitiv, es ist in der Gegenwart enthalten, weil der gegenwärtige Moment zeitlos ist.
So kannst du dich in deiner biographischen Identität als die selbe erfahren, gleichzeitig
bist du als lebendiges Sein immer im Wandel.

(ein Beitrag von Dagmar F.)


Sanft und biegsam
wiegt sich die Kiefer im Wind
weil sie keinen Widerstand hat
ist sie frei
(ein Beitrag von Dagmar F.)

Boddhidharma

Boddhidharma, der Begründer des Zen in China, antwortete auf die Frage des Kaisers nach dem Wesen des Zen:

„Eine Lehre jenseits der offiziellen Lehre. Sie trifft unmittelbar in des Menschen Herz.“

„offene Weite, nichts von heilig“

(ein Beitrag von Dagmar F.)